Über uns:
Die Gründerinnen der Veggies MedUni Wien

Susanne HÖDL

dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin
dipl. Reikitherapeutin ÖBRT ®

geb. 1961 im Waldviertel

Meine persönliche Veggie-Laufbahn ...

... begann vor mehr als dreißig Jahren; es muss wohl 1981 gewesen sein. Ich erinnere mich an eine Durchsage in den Ö3-Verkehrsnachrichten, als ich gerade im Auto fuhr: Eine Autobahnsperre der "Südost-Tangente" wurde damit erklärt, dass ein mit Schweinen beladener LKW auf dem Weg zum Schlachthof St. Marx verunglückte und über 500 Schweine zum Teil schwer verletzt auf der Straße lagen. Die meisten wurden von nachkommenden Autos angefahren, sodass viele Tiere mit gebrochenen Beinchen versuchten, vom Unglücksort zu fliehen. Diese ausgeschmückte Berichterstattung trieb mir die Tränen in die Augen, und ich beschloss weinend, mich nie wieder an diesen entsetzlichen Tierquälereien zu beteiligen.

Leider glaubte ich jahrzehntelang, der Griff zur "Bio-Milch" wäre moralisch einigermaßen zu rechtfertigen, und einen "tierfreundlich" erzeugten Käse könne ich getrost mit gutem Gewissen verzehren - bis ich nicht zuletzt über soziale Netzwerke eines Besseren belehrt wurde: da erfuhr ich zum Beispiel, dass Biokälber und Jugendliche einen "Saugschutz" bekommen, der mittels schmerzhafter Stacheln verhindert, dass das Kleine zum Euter gelangen kann. Eine sehr aufschlussreiche Diskussion zu diesem Thema können Sie HIER verfolgen. Das ist nur eine von unzähligen perversen Grausamkeiten, die Menschen in der Milchproduktion (und auch in der Bio-Milchproduktion) anwenden, um mit artfremder Muttermilch gute Geschäfte zu machen. Heute erlebe ich die Milchwirtschaft mindestens so teuflisch wie die Eier- und Fleischproduktion, und ich trage mitunter schwer an meinem Gewissen, dass ich über so viele Jahrzehnte mitverantwortlich war für das unsagbare Leiden von Müttern und Babies in den Milchbetrieben. Seit 2012 lebe ich vegan und fühle mich gesünder und glücklicher als je zuvor, allerdings räume ich mir kleine Zugeständnisse ein, indem ich meine alten Lederschuhe noch auftrage.

Lieblingsmotto:

"Im Informationszeitalter ist Ignoranz eine WAHL."
Donny Miller

Persönliche Interessen, Tätigkeiten und Hobbies:

Meine Familie, Tiere, Tauchen, Zen, Motorräder, Musik und Literatur.
Nach einem verhängnisvollen Motorradunfall 2005, bei dem glücklicherweise ein hervorragender Unfallchirurg mein rechtes Bein noch zu retten vermochte (Herrn Professor G. Wozasek kann ich nicht oft genug dafür danken!), absolvierte ich während der befristeten Berufsunfähigkeitspension die vierjährige Ausbildung zur diplomierten Ehe-, Familien- und Lebensberaterin sowie die Suchtberaterausbildung in der Anton-Proksch-Akademie. Heute betreue ich ehrenamtlich eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken.

2012 erhielt ich nach mehreren Ausbildungsjahren das Diplom für Reikitherapie. Ich biete für meine Freunde und Freundinnen in meiner Freizeit Reiki-Behandlungen an, bei denen einer meiner beiden Kater äußerst engagiert assistiert.

Berufliches:

Nach einer Bürolehre bei der Gemeinde Wien (1976 verbrachte ich bereits in der Personalabteilung des AKH einige beschwerliche Monate) hat es mich immer wieder in Krankenhäuser gezogen. So durfte ich neben dem Krankenhaus Floridsdorf auch das "Goldene Kreuz" sowie das "Sanatorium Döbling" sehr intensiv kennenlernen. Selbst ein begonnenes Biologiestudium musste 1990 meiner Tätigkeit im Vorstandssekretariat für Herrn Prof. Katschnig weichen. Nach einigen Umwegen über Innsbruck und den Kahlenberg sowie einem spannenden Leben in einer Örtlichen Bauaufsicht für den Generali Tower erreichte ich um die Jahrtausendwende die (damalige) Universitätsklinik für Radiodiagnostik, wo ich heute im Rahmen der Stabsstelle für Projektbearbeitung und -steuerung ein recht buntes Aufgabengebiet betreue.

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